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Unter Kaş liegt eine ganz andere Welt

Unter Kaş liegt eine ganz andere Welt

Ich war noch nie zuvor getaucht; in einer Tauchbasis machte ich einen Schnuppertauchgang. Nach einer kurzen Einweisung nahm ich mit dem Tauchlehrer im flachen Wasser meinen allerersten Atemzug unter Wasser, das Herz pochte vor Aufregung. Die Sicht war unglaublich — ich konnte meterweit klar sehen. Zwischen den Felsen schwammen wir durch Fischschwärme, und unter uns lagen Säulen und Mauern. Für jemanden, der das trübe, kalte Wasser der Niederlande gewohnt ist, fühlte sich diese Klarheit wie ein Wunder an. Jeder, der schwimmen kann, sollte es versuchen; ein Schein ist nicht nötig, aber wählt immer eine lizenzierte Basis. Als ich aus dem Wasser kam, dachte ich nur an eines: wieder tauchen.

Geteilt von: Daniel van der Berg · Niederlande · 29. Juni 2025

Die Stille von Kekova trage ich noch immer in mir

Die Stille von Kekova trage ich noch immer in mir

Mit einem alten Boot fuhren wir von Üçağız hinaus und glitten an der Küste der Versunkenen Stadt entlang. Das Wasser war so klar, dass ich die antiken Stufen und Türschwellen direkt unter der Oberfläche erkennen konnte; ich verstummte lange und dachte an die Menschen, die hier vor Jahrtausenden lebten. Während der Kapitän die Geschichte erzählte, wurden die Steine geradezu lebendig. Oben auf dem Hügel von Kaleköy stieg ich zur Burg hinauf und blickte über die ganze Bucht. Ich bin in meinem Leben viel gereist, doch diese ruhige, zeitlose Stimmung von Kekova hat mir kein anderer Ort geschenkt. Mein Rat an junge Reisende: Nehmt das frühe Boot am Morgen, dann sind die Buchten noch ganz leer.

Geteilt von: Anna Müller · Deutschland · 14. Juni 2025

Ich wanderte den Lykischen Weg an der Küste entlang

Ich wanderte den Lykischen Weg an der Küste entlang

Früh an einem Morgen brach ich zu einem kurzen Abschnitt bei Kaş auf. Den rot-weißen Markierungen folgend, wanderte ich durch nach Pinien duftende Pfade, während das Meer tief unten ständig die Farbe wechselte. Für einen Iren, der grüne Hügel unter grauem Himmel gewohnt ist, wirkten dieses Licht und dieses Blau unwirklich. Der Weg ist stellenweise steinig; feste Schuhe und mindestens zwei Liter Wasser sind ein Muss — ich hatte zu wenig dabei und kam mittags an meine Grenzen. Nach einer Anhöhe ging ich zwischen antiken Ruinen hindurch und stieg zu einer einsamen Bucht hinab, um zu schwimmen, und in diesem Moment war alle Müdigkeit verflogen. Allen, die ein bisschen Abenteuer lieben: Verpasst diese Seite von Kaş nicht.

Geteilt von: James O'Connor · Irland · 21. Mai 2025