Ich wanderte den Lykischen Weg an der Küste entlang

Früh an einem Morgen brach ich zu einem kurzen Abschnitt bei Kaş auf. Den rot-weißen Markierungen folgend, wanderte ich durch nach Pinien duftende Pfade, während das Meer tief unten ständig die Farbe wechselte. Für einen Iren, der grüne Hügel unter grauem Himmel gewohnt ist, wirkten dieses Licht und dieses Blau unwirklich. Der Weg ist stellenweise steinig; feste Schuhe und mindestens zwei Liter Wasser sind ein Muss — ich hatte zu wenig dabei und kam mittags an meine Grenzen. Nach einer Anhöhe ging ich zwischen antiken Ruinen hindurch und stieg zu einer einsamen Bucht hinab, um zu schwimmen, und in diesem Moment war alle Müdigkeit verflogen. Allen, die ein bisschen Abenteuer lieben: Verpasst diese Seite von Kaş nicht.
